Fühlst du dich so richtig lebendig und erfüllt?

 

Oder hast du eher das Gefühl wie ein Hamster im Rad zu strampeln oder wie Dornröschen zu schlafen?

 

✨ Falls das erste auf dich zutrifft, wunderbar!

Das bedeutet, dass du dich regelmässig auf deinem «Spielplatz des Lebens» herumtummelst.

 

✨Falls das zweite auf dich zutrifft, auch wunderbar!

Das bedeutet, dass du deinen «Spielplatz des Lebens» wieder entdecken darfst.

 

Was meine ich damit?

 

Spielplatz des Lebens
Als wir klein waren, haben wir es geliebt zu spielen, zu lernen und die Welt zu entdecken. Kinder haben ein untrügliches Gefühl, was ihnen gefällt und was sie nicht mögen. Und in ihrer Welt ist es absolut logisch, dass man tut, was einem Spass macht. Wenn es keinen Spass macht, lässt man es bleiben.

Nun wirst du oder vielleicht eine Stimme in dir sagen: es kann doch nicht alles immer nur Spass machen, da gibt es auch noch den Ernst des Lebens. Leider kennen die Kinder die Wahrheit nicht!

 

💎 Was ist, wenn sie die Wahrheit doch kennen und nur wir anderen uns verändern?

 

Als Kinder wissen wir, wie wir sind und wir wissen, welche Bereiche auf dem Spielplatz uns begeistern. Wir versuchen, jeden Tag so viel Zeit wie möglich dort zu verbringen.

 

Und was geschieht dann?

 

Das hängt vom einzelnen Kind und dem ab, was ihm erzählt und was es vorgelebt bekommt.

Manche lassen ihren Spielplatz geöffnet und spielen vielleicht an anderen Geräten, wenn sie älter werden. Aber sie vergessen nie, dass sie ihr ganzes Leben mit Spielen verbringen können.

 

Du kannst das nicht
Und manche lassen sich von anderen sagen, sie dürften nicht mehr spielen. Sie müssten erwachsen werden. Ihre Welt besteht zunehmend aus Bemerkungen wie du solltest, du musst, du kannst, oder du darfst, kannst, sollst nicht und ähnlichen Aussagen, die sie einschränken. Irgendwann benutzen sie diese Worte sogar selbst oder bei ihren eigenen Kindern.

 

Der Spielplatz geht verloren, Sträucher überwuchern ihn und das Efeu schlängelt sich um die Geräte bis sie nicht mehr zu sehen sind. 

 

In manchen Fällen errichten die Menschen sogar Mauern um ihren Spielplatz. Und sagen sich: ich bin zu alt, nicht gut oder klug genug oder ich habe keine Zeit…

 

Und manchmal versehen die Menschen ihren Spielplatz mit einem Schloss. Weil sie so weit wie möglich von ihrer Vergangenheit davonlaufen möchten. Die leidvolle Erinnerung an ihren Spielplatz und ihre Träume ist zu schmerzhaft.  Nie wieder, sagen sie. Ich werde nie wieder etwas glauben oder dies und jenes fühlen. Ich werde mir nie wieder gestatten zu spielen.

 

Möchtest du wissen, was mit diesen Leuten geschieht?

 

In manchen Fällen werden sie verbittert. Die Wut, die Enttäuschung, die Anspannung, etwas glauben zu wollen, es sich selbst aber nicht zu erlauben, all das nagt an ihnen. 

Sie grenzen sich gegen die Welt ab, weil sie nicht mehr verletzt werden wollen. Aber damit verletzen sie nur sich selbst. Und stellen dadurch sicher, dass niemand Zugang zu ihrem Spielplatz erhält, was im Endeffekt sehr einsam machen kann.

 

Die falsche Freiheit
Da die meisten nicht wissen, wie sie sich befreien können, versuchen sie auf kurze Sicht, ihre Freiheit über Sachen im Aussen zu erlangen. Sie trinken, nehmen Drogen, kaufen sich Dinge, die ihnen eigentlich nicht wichtig sind oder sie erzeugen Chaos und Drama in ihrem Leben.

 

Sie wollen sich lebendig und frei fühlen, daher tun sie all diese Dinge. Allerdings führen diese letztlich zu noch mehr Schmerz und sie bauen sich damit ihren eigenen goldenen Käfig.

 

Man wird zum Hamster im Rad und entweder begreift man irgendwann, dass man einfach aufhören kann zu rennen oder man macht weiter und zwar so lange bis man so erschöpft ist, dass man nicht mehr rennen kann, das Rad auseinander fällt oder man selbst zusammenbricht.

 

Der Wendepunkt
Und bei manchen Menschen kommt dann ein Moment im Leben, wo sie es Leid sind, die Mauern weiter zu bewahren und vor ihren Gefühlen und dem Schmerz aus der Vergangenheit wegzurennen und wenn sie dann innehalten und sich den Raum geben und sich selbst zuhören – that’s where magic happens ✨.

 

Dann kommt das Hamsterrad zum Stillstand. Man kann endlich wieder atmen. Man gönnt sich eine Verschnaufpause und durch den Abstand, sieht man klarer. Man erkennt das Hamsterrad, den Käfig und man sieht die Türe da raus.

 

Das ist der Moment, wo sich manche Leute entscheiden, dass sie es leid sind, die Mauern weiter zu bewahren und vor ihren Gefühlen und dem Schmerz aus der Vergangenheit wegzurennen. Sie wollen wieder in der Lage sein, ihren Spielplatz zu sehen. Und sie haben keine Lust mehr auf die ermüdenden vorübergehenden Befreiungsversuche, die letztlich nur zum Errichten weiterer Mauern führen.

 

Also fassen sie sich ein Herz und machen einen grossen vertrauensvollen Schritt. Sie beschliessen, ihren Spielplatz neu aufzubauen.

 

Wie sie das tun, ist sehr individuell. Manche gehen langsam und behutsam vor und andere nehmen den Bulldozer und machen alles platt, was ihnen in die Quere kommt. Jeder Mensch ist da anders.

 

Damit gestatten sie sich wieder den Zutritt zu ihrem Spielplatz und nach und nach befreien sie die Mauern des Spielplatzes von den Sträuchern und können die Mauern als das sehen, was sie wirklich sind. Es sind keine schützenden Barrieren, die für ihre Sicherheit sorgen, sondern sie haben sich eine falsche Realität geschaffen, in die sie seitdem eingesperrt waren. In dem Moment, in dem man sich erlaubt, die Mauern als das zu sehen, was sie sind, lösen sie sich häufig auf.

 

Das ist schwer vorzustellen?

 

Ich weiss, aber es ist wahr. 

 

Die Mauern fallen

Und sobald die Mauern verschwunden sind, werden sie eine Verbindung zu den Dingen herstellen, die früher auf ihrem Spielplatz standen. Diese werden sie dazu inspirieren, das hohe Gras und das Unterholz wegzuschneiden. Sie werden allmählich wieder erkennen, was sie glücklich gemacht hat. Vielleicht möchten sie nicht mehr alles davon auf ihrem Spielplatz haben oder sie wollen ihn anders gestalten. Dann beginnen sie, den Spielplatz wieder aufzubauen. Ein neuer Ort, ein neuer Spielplatz – ein neues Leben.

 

Wieso ich mir so sicher bin, dass es möglich ist?

 

Es gab einen Tag in meinem Leben, an dem ich erschöpft zusammengebrochen bin und mein Körper mich gezwungen hat das Hamsterrad zu verlassen und in die Ruhe zu kommen. 

 

Ich fühlte mich wie gefesselt im Europapark und ich liebte den Europapark. All diese tollen Dinge, die ich nun nicht mehr machen konnte. Doch da entdeckte ich, dass es in diesem Park noch einen Abschnitt gab, der ganz im Dunkeln lag und ziemlich überwuchert aussah – mein eigener Spielplatz. Ich knackte das Schloss und begann ihn langsam wieder wahrzunehmen. 

 

Heute 13 Jahre später liebe ich den Europapark immer noch, doch vor allem liebe ich den Teil, wo sich mein Spielplatz befindet.

Diesen habe ich mir nämlich zwischenzeitlich so richtig hübsch, einladend, spassig und liebevoll eingerichtet und gerade habe ich mir noch so eine Wasserrutsche für in den Garten zugelegt. Du glaubst gar nicht, wie lustig das ist 😄.

 

Möchtest auch du deinen Spielplatz wieder finden oder neu einrichten, aber weisst nicht wie angehen?

 

Dann melde dich doch einfach für eine kostenlose virtuelle Kaffeepause bei mir und wir schauen, ob wir dieses Projekt gemeinsam in Angriff nehmen können. 

 

💞 Zusammen macht es einfach mehr Spass und es geht effizienter, weil ich mit dir uneingeschränkt, mein ganzes Wissen, erprobte Werkzeuge, fundierte Methoden und Übungen teile, die dich auf deinem Weg unterstützen, begleiten und ermutigen werden.

 

Ich freue mich von dir zu hören.

 

In Liebe & Wertschätzung

deine Myriam

PS Dieser Blogbeitrag wurde von einem meiner Lieblingsautoren John Strelecky und seinem Buch „Wiedersehen im Café am Rande der Welt“ inspiriert. Falls du dieses Buch noch nicht kennst, hol es dir – dicke Herzensempfehlung. Am besten startest du aber mit Band 1 der Serie „Das Café am Rande der Welt“ und liest dann das zweite. Viel Spass beim Lesen!